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Zugbus Diagnosesystem




IBIS oder auch Integriertes Bordinformationssystem hält immer mehr Einzug in moderne Nahverkehrsmittel, seien es Busse,
Straßenbahnen oder U-Bahnen. Je komplexer das gesamte System wird, umso schwieriger wird die Fehlersuche für den Anwender,
vor allem bei der Vielzahl der sogenannten "IBIS-kompatiblen" Geräte. Der Begriff Kompatibilität ist spätestens seit der
Markteinführung der sogenannten kompatiblen PCs etwas in Verruf geraten, da sich schnell herausgestellt hat, daß eben doch
nicht alles auf allen Systemen läuft. Genau so verhält es sich mit den "IBIS-kompatiblen" Geräten. Ein Hersteller verzichtet
großzügig auf die Auswertung der Prüfsumme, ein anderer ignoriert auch gleichzeitig das Formatsteuerzeichen (Carriage Return).
Das ist auch nicht weiter schlimm solange Sie Geräte aus demselben Haus verwenden, denn die Geräte arbeiten meist auch problemlos
zusammen. Sobald Sie jedoch ein Fremdgerät einsetzen, fangen die Probleme an. Fahrzeuge, die bis dahin einwandfrei liefen,
kommen häufig mit Fehlerbildern in die Werkstatt, die nicht nur schwer nachzuvollziehen, sondern ohne entsprechende Hilfsmittel
auch nicht zu lokalisieren sind. Nehmen Sie alle Geräte einzeln für sich, dann arbeiten sie einwandfrei, nur mit der
Zusammenarbeit gibt es erhebliche Schwierigkeiten. Jetzt stehen Sie als Anwender davor und müssen dem Hersteller oder
den Herstellern, die Ihnen laut Beschreibung IBIS-Kompatibilität zugesichert haben, nachweisen, daß der Fehler in diesem
Gerät liegt. Das ist mit herkömmlichen Mitteln kaum möglich. Verwenden Sie einen normalen Schnittstellentester, dann können
Sie nur rein physikalisch die Telegramme mitschreiben. Die Auswertung, ob die Prüfsumme stimmt und das Formatsteuerzeichen (CR)
an der richtigen Stelle im Telegramm steht, liegt bei Ihnen. Dies ist keine angenehme Aufgabe, wenn der Fehler nur sporadisch
auftritt. Aufwendigere Schnittstellentester lassen mit gewissen Einschränkungen eine Programmierung zu. Dann kaufen Sie jedoch
ein teures Gerät und müssen zudem noch einen guten Mitarbeiter abstellen, der das Gerät so programmiert, daß wenigstens einige
Fehler erkannt werden können. Letztendlich brauchen Sie auch eine Möglichkeit um sporadische Fehler an Peripheriegeräten
erkennen zu können, die nicht auf generelle Kompatibilitätsprobleme, sondern auf hardwaremäßige Störungen am einzelnen Gerät
zurückzuführen sind. Hier stehen Sie dann wieder vor einem Problem : ein einzelnes Gerät können Sie sicherlich mit einem
guten Schnittstellentester im Dauerbetrieb untersuchen (nach entsprechender Programmierung), wie aber sieht es zum Beispiel
mit dem Test eines Bordrechners aus, den Sie nach Behebung eines Defektes erst nach eingehender Überprüfung wieder ins Fahrzeug
einsetzen wollen, um eine erneute Störung der Linie zu vermeiden, weil derselbe sporadische Fehler, der natürlich in
der Werkstatt nicht aufgetreten ist, immer noch vorhanden ist.
Dieses Problem haben wir als Entwickler sowohl von IBIS-Bordrechnern als auch von Peripheriegeräten frühzeitig erkannt und
ein Diagnosesystem ZDIAG90 entwickelt, mit dem wir die Zusammenarbeit unserer Geräte untereinander als auch mit Fremdgeräten
beim Kunden untersuchen können.
Die vorliegende Version des ZDIAG90 ist ausschließlich für den Zugbus entwickelt worden.
Für den Betrieb ist demnach auch das spezielle Zugbus-Interface für den 60Volt Zugbus nach VDV300 erforderlich.

 
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